Hypocras ist ein süßer Gewürzwein aus dem Mittelalter ....

Hypocras weiß - Kräuterwein - Gewürzwein "Vinitor"

Hypocras ist ein Gewürzwein - das Prestigeprodukt des Mittelalters

in einigen Regionen wurde er auch Claret genannt...

 

Alc. 9%

Inhalt 0,75 l


Das Weingut Schauf bezieht sich bei der Herstellung auf spätmittelalterlichen Quellen, konkret auf die Veröffentlichungen „zu deutsch“ von Wilhelm von Hirnkofen (1478), sowie auf das „Weintraktat des Arnoldus de Villa Nova“ und das „Biburger Weinbuch“, wobei zu beachten ist, dass diese Quellen sich wiederum auch auf antike Überlieferungen beziehen, wie z.B. C. Plinius Secundus d.Ä.

Der Name Hypocras bzw. „Yppocras“ leitet sich dabei von Hippokrates (um 460 v.Chr.), dem berühmten vorhellenistischen Arzt, ab, der dem moderaten Weinkonsum und dieser Art der Weinbereitung auch gesundheitsfördernde Wirkungen zuschrieb. Dies spiegelt sich auch in den unterschiedlichen Rezepturen wider.

In den dokumentierten Rezepturen wurde in der Regel ein relativ großes Maß an Zucker zur Süßung kurz vor dem Trinken zugefügt. Hierbei wurde nicht der heute übliche Zucker aus raffinierten Zuckerrüben, sondern gekochter Rohrzucker (sog. Melasse) verwendet. Rohrzucker wurde im späten Mittelalter über Sizilien und Zypern ins Reich eingeführt. Er zählte in dieser Zeit zu den Gewürzen, wurde in relativ großen Mengen im Fernhandel vertrieben und war somit ein exponierter Luxusgegenstand. Im späten 15. Jh. wurde Zuckerrohr, wie übrigens auch Reis, in Oberitalien angebaut, verbilligte sich durch kürzere Transportwege und wurde in den Norden des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation verhandelt.

Zur Herstellung von Hypocras verwendet das Weingut Schauf heute einen „restsüßen Grundwein“, da das Getränk sonst nicht lagerfähig wäre. Gewürze, letztendlich auch Zucker, waren schließlich zu jener Zeit ein „Prestigeprodukt“, der Hypocras selbst auch demzufolge eher ein Getränk in bürgerlichen- bzw. adligen Kreisen. Gleich ist dabei, ob Rot- oder Weißwein verwendet wird.

6,00 €
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Hypocras Rot - Gewürzwein "Vinitor" von Öko-Weingut Mosel

Hypocras ist ein Gewürzwein - das Prestigeprodukt des Mittelalters

Alk. 9%

Inhalt 0,75 l


Das Weingut Schauf bezieht sich bei der Herstellung auf spätmittelalterlichen Quellen, konkret auf die Veröffentlichungen „zu deutsch“ von Wilhelm von Hirnkofen (1478), sowie auf das „Weintraktat des Arnoldus de Villa Nova“ und das „Biburger Weinbuch“, wobei zu beachten ist, dass diese Quellen sich wiederum auch auf antike Überlieferungen beziehen, wie z.B. C. Plinius Secundus d.Ä.

Der Name Hypocras bzw. „Yppocras“ leitet sich dabei von Hippokrates (um 460 v.Chr.), dem berühmten vorhellenistischen Arzt, ab, der dem moderaten Weinkonsum und dieser Art der Weinbereitung auch gesundheitsfördernde Wirkungen zuschrieb. Dies spiegelt sich auch in den unterschiedlichen Rezepturen wider.

In den dokumentierten Rezepturen wurde in der Regel ein relativ großes Maß an Zucker zur Süßung kurz vor dem Trinken zugefügt. Hierbei wurde nicht der heute übliche Zucker aus raffinierten Zuckerrüben, sondern gekochter Rohrzucker (sog. Melasse) verwendet. Rohrzucker wurde im späten Mittelalter über Sizilien und Zypern ins Reich eingeführt. Er zählte in dieser Zeit zu den Gewürzen, wurde in relativ großen Mengen im Fernhandel vertrieben und war somit ein exponierter Luxusgegenstand. Im späten 15. Jh. wurde Zuckerrohr, wie übrigens auch Reis, in Oberitalien angebaut, verbilligte sich durch kürzere Transportwege und wurde in den Norden des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation verhandelt.

Zur Herstellung von Hypocras verwendet das Weingut Schauf heute einen „restsüßen Grundwein“, da das Getränk sonst nicht lagerfähig wäre. Gewürze, letztendlich auch Zucker, waren schließlich zu jener Zeit ein „Prestigeprodukt“, der Hypocras selbst auch demzufolge eher ein Getränk in bürgerlichen- bzw. adligen Kreisen. Gleich ist dabei, ob Rot- oder Weißwein verwendet wird.

 

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